Ein AT&T-Telefon steht auf der Blacklist, wenn seine IMEI in die GSMA-Blacklist-Datenbank aufgenommen wird, die von allen großen US-Netzbetreibern einschließlich Verizon, T-Mobile und Sprint gemeinsam genutzt wird. Nach der Aufnahme auf die Blacklist kann das Gerät keine Verbindung zu einem Mobilfunknetz in den Vereinigten Staaten herstellen. Häufige Gründe für die Aufnahme auf die Blacklist sind: Das Gerät wurde als verloren oder gestohlen gemeldet, das Konto hat einen unbezahlten Saldo oder wurde mit einem ausstehenden Geräte-Ratenzahlungsplan geschlossen, oder das Gerät wurde durch betrügerische Aktivitäten erlangt.
Eine IMEI-Prüfung vor dem Kauf eines gebrauchten AT&T-Telefons ist entscheidend. Wenn der IMEICheck-Bericht „Blacklist" anzeigt, kaufen Sie das Gerät nicht — auch wenn der Verkäufer behauptet, es könne „bereinigt" oder „entsperrt" werden. Die Entfernung eines Blacklist-Eintrags erfordert, dass der ursprüngliche Kontoinhaber das Problem direkt mit AT&T löst, was die Begleichung des ausstehenden Saldos oder den Nachweis des Eigentums umfassen kann. Drittanbieter-Blacklist-Entfernungsdienste sind unzuverlässig und oft betrügerisch.
Wenn Ihr eigenes AT&T-Gerät auf der Blacklist steht, kontaktieren Sie den AT&T-Kundenservice unter 1-800-331-0500, um den Grund zu überprüfen. Wenn es sich um einen unbezahlten Saldo handelt, begleichen Sie die Rechnung und beantragen Sie die Entfernung von der Blacklist. Wenn das Gerät irrtümlich als gestohlen gemeldet wurde, legen Sie einen Kaufnachweis vor, um den Blacklist-Eintrag entfernen zu lassen. Der Entfernungsprozess dauert in der Regel 24–72 Stunden nach Lösung des Problems.
